Mixed-Turnier und Hockete - 25.07.2009
Am vergangenen Samstag veranstaltete der Tennisclub Dotternhausen sein traditionelles Mixed-Turnier mit anschließender Hockete in gemütlicher Runde. Einige Tennismitglieder und Freunde ließen es sich nehmen, diesen Tag bei angenehmen Temperaturen zu genießen.
Kurz vor 14.00 Uhr trafen sich 18 aktive Tennisspielerinnen und –spieler und warteten gespannt auf unseren Sportwart Daniel Schädle, der die ausgelosten Paare und den Spielplan bekannt gab. Da die Teilnehmer fast durchweg dem „Mittelalter“ angehören, gab es kein langes Beschnuppern. Es wurde geflachst und Prognosen für den Ausgang der Spiele machten die Runde.
In zwei Gruppen kämpften dann die Paare um den Sieg, wobei jedes Spiel auf 20 Minuten angesetzt war. Am Ende einer spannenden Vorrunde qualifizierten sich dann in der Gruppe A die Paare Margret Flatt/Heinz Meinarzt vor Rita Meinarzt/Alfons Hahn für das Halbfinale. In der Gruppe B siegten Anne Schraag/Hugo Uttenweiler vor Franziska Schädle/Hans Scherer.
In den Halbfinalspielen, die in einem Satz ausgespielt wurden, setzten sich dann Margret Flatt/Heinz Meinarzt und Anne Schraag/Hugo Uttenweiler durch, die somit auch das Endspiel gegeneinander bestreiten durften.
Hier blieben ganz überraschend Anne Schraag/Hugo Uttenweiler mit 6:1 siegreich. Im Spiel um Platz 3 konnten sich Rita Meinarzt/Alfons Hahn mit 6:0 gegen Franziska Schädle/Hans Scherer durchsetzen. Auch diese beiden Finalspiele wurden über einen Gewinnsatz ausgespielt.
Bei der Siegerehrung durfte dann Daniel Schädle, dem ein großes Lob für die Organisation des Turniers gebührt, die Siegerpaare mit einem Preis auszeichnen.
Folgende Platzierung konnte er bekannt geben:
1. Anne Schraag/Hugo Uttenweiler
2. Margret Flatt/Heinz Meinarzt
3. Rita Meinarzt/Alfons Hahn
4. Franziska Schädle/Hans Scherer
5. Irmgard Kleinschrot/Rainer Thomas
6. Renate Ritter/Karl-Otto Damm
6. Brigitte Pfeffer/Emil Wager
7. Gerda Klaiber/Hans-Dieter Vogt
8. Rosi Thomas/Max Klaiber (Verletzungsbedingte Aufgabe)
Bei der anschließenden Hockete konnten sich dann alle Teilnehmer und weitere Gäste am leckeren Büffet bedienen. Man sah nur fröhliche und zufriedene Gesichter bei den anwesenden Tennisfreunden. Viele Gespräche in geselliger Runde wurden geführt und es wurde viel gelacht.
Allerdings würden wir uns wünschen, dass noch mehr Tennisfreunde sowohl am Turnier als auch an der Hockete teilnehmen könnten.
An dieser Stelle dürfen wir allen danken, die dazu beigetragen haben, dass diese Veranstaltung so toll abgelaufen ist.
Ein besonderer Dank gilt selbstverständlich
- unserem Sportwart Daniel Schädle
- unserem Sportheimchef Hans-Dieter Vogt
- den Mitgliedern der Narrenzunft für die Bewirtung
- den Kuchen- und Salatspendern
- Firma Holcim für die Preise
- und allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.
Einige Bilder, geschossen von unserem Expräsidenten Rainer Thomas, vermitteln einige Eindrücke von der Veranstaltung.
Gez. Hugo Uttenweiler
Seniorenausflug - Oktober 2008

„München ist immer eine Reise wert“, das dachten sich die Tennissenioren des TC Dotternhausen und machten sich am vergangenen Freitag auf den Weg in die bayrische Landeshauptstadt. Dort sollte bis Sonntag der Abschluss der diesjährigen Tennissaison gefeiert werden. Schon am Freitagvormittag bestiegen die gut gelaunten Herren in Rottweil den Regionalexpress, um von Stuttgart aus mit dem Intercity die Fahrt nach München fortzusetzen. Mit Kartenspielen, einem kleinen Umtrunk und intensiven Gesprächen mit dem Zugpersonal verkürzte man sich die Fahrt. Pünktlich in München angekommen, ging es gleich mit der U-Bahn ins Hotel „König Ludwig II.“ nach Garching. Nach der Besichtigung der Zimmer und einem Begrüßungsbier stand der erste Programmpunkt an, nämlich eine Besichtigung der Allianz-Arena. Zwei Stunden lang zeigte uns Kristina das komplette Stadion mit allen Räumlichkeiten wie z.B. VIP-Logen, Presseraum, Umkleidekabinen, usw. Angefangen vom „heiligen Rasen“ über die teilweise steilen Zuschauerränge und die genannten Räume machte die Arena einen unheimlichen Eindruck auf die Senioren, wobei diese aber über manche Annehmlichkeit für die „Starkicker“ und auch die Sponsoren nur den Kopf schütteln konnten.
Anschließend meldete sich bei allen Teilnehmern der Hunger und Durst. Am Marienplatz ausgestiegen, marschierte die Gruppe gleich ins „Hofbräuhaus“ und in den „Donisl“ zur unumgänglichen Stärkung. Dass die Senioren dort noch eine Gesangsprobe abgaben und dafür tosenden Applaus bekamen, sei nur am Rande erwähnt.
Der Besuch weiterer Lokalitäten, u.a. in Schwabing, ließen den Abend wie im Fluge vergehen, was dazu führte, dass auf dem Heimweg ins Hotel nicht mehr die U-Bahn benutzt werden konnte, sondern Taxis herhalten mussten.
Trotz einer kurzen Nacht und nach einem fürstlichen Frühstück hatten sich die Tenniscracks viel für den Samstag vorgenommen. Viktualienmarkt, Dallmayr, Frauenkirche und Fußgängerzone zwischen Marienplatz und Stachus standen auf dem Programm, das sich durch erzwungene Einkäufe zweier vergesslicher Herren – war das die Folge vom Vortag? – etwas verzögerte.

Am Nachmittag besuchte die Gruppe das „Bavaria-Filmstudio“, um dort erfahren und sehen zu müssen, dass beim Drehen von Filmen ganz gewaltig manipuliert wird. Nach dieser Besichtigung ging es mit der Tram und der U-Bahn schnell zurück zum Marienplatz. Über den Viktualienmarkt marschierte man zur „Schrannenhalle“, einer Erlebnisgastronomie gewaltigen Ausmaßes. Was in dieser Räumlichkeit alles geboten wurde, ist fast nicht zu beschreiben. Und so ließ es sich nicht vermeiden, dass die Herren sich von dieser Halle kaum trennen konnten. Nach einem kurzen Abstecher in dem angrenzenden Pschorr-Bräu machte sich ein Teil der Senioren auf den Weg ins Hotel, um dort in der Nähe noch einen Nachttrunk einzunehmen. Ein paar wenige Herren machten aber noch einen Abstecher in die „Kulturfabrik“ beim Ostbahnhof. Auf einem ehemaligen Fabrikgelände entstanden hier Discos, Nachtclubs, Restaurants und Bars. Hier gab es noch einiges zu sehen und zu erleben. Doch zu später, – oder besser gesagt –, zu früher Stunde machten sich auch diese Senioren auf den Heimweg und mussten dabei wiederum zur Erkenntnis kommen, dass die U-Bahn nicht unendlich lange in der Nacht fährt.
Erstaunlich fit, sicherlich Ergebnis des intensiven Trainings das ganze Jahr hindurch, und nach einem ausgiebigen Frühstück, fuhr man zum Hauptbahnhof, verstaute das Gepäck und ließ sich dann bei herrlichem Wetter beim Löwenbräu am Viktualienmarkt zum Frühschoppen nieder. Dies war dann zugleich der Münchner Abschluss eines dreitägigen Ausfluges, der bei allen Teilnehmern in nachhaltiger Erinnerung bleiben wird.
In Dotternhausen angekommen ließ die Gruppe den Tag noch im Gasthaus “Hirsch“ feuchtfröhlich ausklingen.